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Die neuen Geschäftsräume von Aussen
Barock-Vitrine - Sockel
Spezialisiert auf Restaurationen
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Jedes Möbel

ein Einzelstück

Möbelstücke mit Geschichten – 
ich schenke ihnen neues Leben

Die Antikschreinerei Richard Frei wurde im Jahr 1990 in Pfäffikon ZH gegründet. Von 2000 bis 2018 befand sich die Werkstatt in einem alten Fabrikgebäude in Fehraltorf. Wegen Abbruch dieser alten Gemäuer bin ich nun, seit dem April 2018, in Russikon, an der Madetswilerstrasse 27, zu finden.

Meine langjährigen Erfahrungen mit antiken Möbeln und Schreinerarbeiten sind Gewähr dafür, dass Arbeiten an Ihren zu restaurierenden Möbeln fachgerecht und mit viel Einfühlungsvermögen und Sorgfalt ausgeführt werden.

Den Möbeln ihre Schönheit wiederzugeben und zufriedene Kunden zu haben, gehört zu meiner Geschäftsphilosophie.

Das biete ich Ihnen an
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Neuigkeiten

Wie doch die Zeit vergeht: Seit vier Jahren bin ich im eigentlichen Pensionsalter, seit 1989 selbständig und habe viermal den Standort gewechselt: von einer Doppelgarage in Pfäffikon an die Obermattstrasse, nach Fehraltorf und zum Schluss nach Russikon, wo die Reise der Antikschreinerei Richard Frei nun endet.

1989 machte ich mich selbständig und fing in einer Doppelgarage an – mit einer Occasion-Fünffach-Kombifräse, ein paar Handmaschinen und Schreinerwerkzeug.1991 konnte ich die Werkstatt der ehemaligen Küferei Hägeli übernehmen. Besitzer war Hermann Dätwyler. Es war ein historisches Gebäude mit einer schönen, hellen Werkstatt: klein, aber fein. Mit meiner alten Fünffach-Kombimaschine und einem Lieferwagen machte ich die ersten unternehmerischen Gehversuche. Mein damals grösster Auftrag als noch junger Unternehmer waren Restaurierungsarbeiten am historischen Gebäude des Bauerngutshofes im Barenberg bei Bubikon. Das ehrwürdige Gebäude steht unter Denkmalschutz. Alle Arbeiten mussten nach strengen Vorgaben der Denkmalpflege ausgeführt werden.Viele schöne und interessante Arbeiten konnte ich in der Werkstatt an der Obermattstrasse in Pfäffikon ausführen, bis nach gut zehn Jahren der liebe Hermann Dätwyler Eigenbedarf für die Werkstattgebäude anmeldete. Für mich begann die Suche nach neuen Räumlichkeiten, die für mein Geschäft geeignet waren. Ich sah ein Inserat im Zürcher Oberländer: «Gewerberaum in Fehraltorf zu vermieten». Es war ein altes, kleines, zweistöckiges Fabrikgebäude, etwas heruntergekommen, aber für mich riesig. Es war die ehemalige Fabrik der Firma Bosshart, in der früher Fensterläden und andere Holzprodukte gefertigt wurden und die danach 30 Jahre von der Firma Köhler als mechanische Werkstatt genutzt worden war: riesige Räume, aber alles war schwarz und ölig. Nicht unbedingt geeignet für eine Antikschreinerei.Mit Freunden zusammen nahm ich die Herausforderung an. Wir putzten, strichen, verlegten Böden, renovierten und richteten ein. Drei Monate dauerte es, dann konnte ich zügeln und mich wieder der Restaurierung widmen. Im oberen Stock hatte ich die Werkstatt und den Lackierraum, im unteren Stock hatte ich genügend Platz für den Möbelverkauf, den ich mit Peter Graf, einem befreundeten Antiquitätenhändler, teilte. So konnte ich achtzehn Jahre lang in den alten Mauern unzählige Arbeiten ausführen und Events durchführen. Bis ich 2018 die Kündigung erhielt: Das alte Fabrikgebäude wurde verkauft und war dem Abriss geweiht. Mit 61 Jahren war das ein ziemlicher Schock. Wie soll es weitergehen? Zum Frühpensionieren reichte es nicht, und mit einundsechzig Jahren noch eine Anstellung zu finden, schien schlicht unmöglich.Aufträge hatte ich genug, also ging die Suche nach einer geeigneten Werkstatt wieder los. Verwöhnt vom vielen Platz und einer günstigen Miete wurde diese Suche schwierig. Ich schaute mir sehr viele Objekte in der Region an, doch keines passte: zu klein, zu gross, zu ungeeignet, zu teuer oder mit zu hohen Investitionen verbunden. Bis mir das Atelier in der alten Weberei in Russikon angeboten wurde.Ich schaute mir den Raum an; damals war dort noch ein Blumenladen eingemietet. Der Raum war schön hoch, mit riesigen Fenstern. Aber schluck: nur 60 Quadratmeter – in Fehraltorf hatte ich ca. 300 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Ich konnte mich mit dem Vermieter, der Schreinerei chliholzig GmbH, einigen, dass ich ihren Lackier- und Spritzraum mitbenutzen durfte. So sagte ich dann zu. Ich richtete mir nochmals eine Werkstatt auf kleinstem Raum ein. Mit Andre Nidlisbach von der Firma Woodmaker Zimmermann bauten wir eine Bürobox ein.Im April konnte ich die Werkstatt zügeln. Es war eine anstrengende Zeit, die viel Kraft kostete. Ich musste die neue Werkstatt einrichten, zwischendurch noch angefangene Aufträge ausführen, zügeln, die alte Werkstatt räumen sowie Tonnen von Altholz, alten Möbeln, Türen, Fenstern und viel unbrauchbar gewordener Ware entsorgen, die sich über die Jahre angesammelt hatte. Am 30. April konnte ich das Gebäude leer und besenrein abgeben, obwohl in den darauffolgenden Tagen die Bagger auffuhren, um die ehrwürdigen Mauern zum Einsturz zu bringen... Das alles konnte ich nur durch den grossen Einsatz von vielen Freunden und guten Helfern bewältigen.Am neuen Standort richtete ich mich gut ein und kam auch immer besser mit den engen Verhältnissen zurecht. Ich habe mich in Russikon sehr gut eingelebt und konnte noch viele schöne und interessante Arbeiten ausführen. Auch die Freundschaft und der fachliche Austausch mit Dominique Cajka von der Schreinerei chliholzig GmbH sind sehr bereichernd und führten immer wieder zu guter Zusammenarbeit.Jetzt geht für mich eine lange Zeit der Selbständigkeit zu Ende – mit vielen Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen. Für mich war die Restaurierung immer eine Herzensangelegenheit, und es war mir sehr wichtig, dass die Kunden mit meiner Arbeit zufrieden sind. In meiner fast vierzigjährigen unternehmerischen Selbständigkeit hatte ich mit vielen Menschen zu tun: mit Handwerkern, kleineren und grösseren Betrieben, Fachgeschäften und Zulieferern. Gute Zusammenarbeit, Austausch und Vertrauen: Das waren die Grundlagen für mein Geschäft. All die geschätzten Kundinnen und Kunden, die meine Arbeit geschätzt und bezahlt haben, machten es möglich, meine Antikschreinerei bis zum heutigen Tag zu führen.Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die das alles möglich gemacht haben – besonders bei Freunden und meiner Familie, die auch in schwierigen Zeiten zu mir gehalten haben.Das Leben geht weiter. Und so, wie es jetzt aussieht, auch die Weiterführung der Antikschreinerei. Doch mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.Richard FreiInhaber der Antikschreinerei, 1989–2026

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